Mittelstand

Generationswechsel

Unternehmensnachfolge im Handwerk: Risiken und Chancen

Die meisten Übergaben scheitern nicht am Preis, sondern an der fehlenden Vorbereitung der letzten drei Jahre vor dem Wechsel.

Porträt von Thomas Reinhardt

Von Thomas Reinhardt, Chefredakteur, Recht und Steuern

· Lesezeit 7 Min.

Verantwortet die Redaktion und schreibt über Nachfolge, Steuerrecht und Unternehmensbewertung.

Handwerksmeister im Gespräch mit seinem jüngeren Nachfolger
Handwerksmeister im Gespräch mit seinem jüngeren Nachfolger

Käufer bewerten den Ertrag, nicht das Anlagevermögen. Betriebe, deren Umsatz stark an der Person des Inhabers hängt, erzielen regelmäßig niedrigere Preise, weil das Ergebnis nach dem Wechsel unsicher ist.

Drei Jahre Vorlauf sind das Minimum

In dieser Zeit lassen sich Kundenbeziehungen auf das Team verteilen, Prozesse dokumentieren und private Posten aus der Bilanz lösen. Ohne diese Arbeit wird jede Bewertung angreifbar.

Steuerliche Fallstricke

Betriebsaufspaltungen, Sonderbetriebsvermögen und Grundstücke im Privatbesitz führen bei Übergaben häufig zu ungeplanten Belastungen. Die Klärung gehört vor die Preisverhandlung.

Häufige Fragen

Wie wird ein kleiner Handwerksbetrieb bewertet?
In der Praxis über ein vereinfachtes Ertragswertverfahren, bereinigt um einen marktüblichen Unternehmerlohn.

Über den Autor

Porträt von Thomas Reinhardt

Thomas Reinhardt

Chefredakteur, Recht und Steuern, Düsseldorf, Chefredakteur seit 2015

Thomas Reinhardt verantwortet die Redaktion von Mittelstands-Fokus. Er ist Diplom-Kaufmann, war zwölf Jahre in der Wirtschaftsprüfung tätig und begleitete dort Betriebsübergaben in Handwerk und Maschinenbau.

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